VR Handy – Das sollte es können

VR Handy – Was muss ein Handy erfüllen, um für VR geeignet zu sein? Hier erfährst du, ob du dein Handy für VR nutzen kannst.

VR Smartphones VR Handy

Eine Information vorweg: es gibt eigentlich kein „VR Handy“ in diesem Sinne. Doch über die letzten Jahre und zumindest seitdem Google seine Plattform „Daydream“ herausgebracht hat, sind einige Hersteller wie z. B. Samsung auf den VR-Zug aufgesprungen und haben ihre Handys so gut wie möglich VR-kompatibel gemacht.

Wie funktioniert ein VR Handy?

Google hat mit „Google Cardboard“ eine sehr günstige Alternative zu den bisherigen höherpreisigen Systemen wie HTC Vive oder Oculus Rift herausgebracht, für die du auch einen PC benötigst, der VR-Inhalte flüssig darstellen kann.

Um dein Handy in ein „VR Handy“ zu verwandeln, ladest du einfach eine VR-App, wie z. B. Google Cardboard herunter, legst dein Handy in eine VR-Brille und setzt sie dir auf den Kopf. Schon kann es losgehen 🙂

Auf deinem Smartphone wird das Bild geteilt (links für das linke Auge, rechts für das Rechte). Somit entsteht ein 3D-Effekt, durch den es so wirkt, als würdest du dich wirklich in einer virtuellen 3D-Welt befinden.

Wenn du wissen willst, was die besten VR-Brillen für Smartphones sind, kannst du hier nachsehen: VR-Brillen Charts

Was dein „VR Handy“ können muss

Im Folgenden siehst du eine Empfehlung dafür, was dein Handy können sollte, damit du es für VR nutzen kannst.

Displaygröße:

Wir empfehlen eine Display-Größe ab 5 Zoll. Ab dieser Größe entstehen beim Blick durch die Linsen deiner VR-Brille keine auffälligen, schwarzen Ränder um das Smartphone rundherum. Kleinere Smartphones funktionieren auch, doch du wirst wie, gesagt, rundherum einen schwarzen Blaken sehen (weil dort das Display deines Handys aus ist).

Display-Auflösung:

Die Auflösung muss hier in Kombination mit der Displaygröße betrachtet werden. Je größer das Display ist, desto höher muss die Auflösung sein. Es geht hier um die Pixeldichte. Warum das so ist, kannst du hier nachlesen: VR Brillen Auflösung

Über den Daumen herum kannst du dich nach folgenden Werten richten:

  • Ab einem 5 Zoll großem Display: mindestens 1440 x 2560 px
  • Ab einem 6 Zoll großem Display: mindestens 1440 x 2880 px

Display-Technologie

AMOLED-Displays haben gegenüber LDC-Displays den Vorteil, dass sie „schneller“ sind. Bei Bewegungen entsteht bei LDC-Displays aufgrund der Reaktionszeit ein verwischtes Bild bei schnellen Bewegungen. Das VR-Erlebnis bleibt mit einem LCD-Display trotzdem noch vorhanden, doch du musst bei Schnellen Bewegungen eben mit einem unschönen Effekt rechnen.

Leistung des Smartphones

Die Leistung des Handys, damit es VR flüssig darstellt, kann nicht wirklich pauschal festgelegt werden. Wenn ein Handy veröffentlicht wird und zu diesem Zeitpunkt bei den „schnellen“ Smartphones dabei ist, kann es locker die nächsten 1,5 Jahre mithalten, bevor die VR Apps für dieses Handy zu aufwändig werden.

Welches Handy passt nun für VR?

Wir haben eine Auflistung von Handys erstellt, die genau diese Anforderungen erfüllen:

Hier findest du die besten Handys für VR -> Die besten VR Handys

Weitere Infos:

Google Cardboard vs. Google Daydream

Google hat Ende 2016 mit der Veröffentlichung von Android N und der neuen Pixel-Phone auch einen neuen Standard für Virtual Reality bei VR-Smartphones gesetzt (Wir haben berichtet: Google Virtual Reality – Daydream endlich vorgestellt).

Google Cardboard kann mit jeder VR-Brille auf dem Markt verwendet werden (VR-Brillen Charts), ebenso kannst du so gut wie jedes Smartphone als einsetzen, egal ob zu groß, zu klein, zu geringe Auflösung, zu schlechtes Display, usw. Es ist also für Einsteiger im Virtual Reality perfekt geeignet. Natürlich ist das VR-Erlebnis andererseits nicht so gut, wie bei Google Daydream oder mit der HTC Vive.

Mit Google Daydream setzt Google nun strikte Richtlinien fest, die für die Nutzung von Daydream notwendig sind. Eine Auflistung der Daydream-geeigneten Smartphones findest du hier: Daydream-Ready Smartphones. Es handelt sich hierbei aktuell nur um eine handvoll Smartphones.

Ein weiterer Unterschied ist, dass Daydream momentan nur mit der Daydream View funktioniert und diese ist mindestens doppelt so teuer als die gängigen VR-Brillen auf Amazon. Möchte man Daydream nutzen, muss man infolge etwas tiefer in die Tasche greifen.

Auf der Liste weiter unten auf dieser Seite findest du Smartphones, die du mit Google Cardboard verwenden kannst.

Wo finde ich VR-Apps für VR-Smartphones?

Nachdem du mit einem passenden Smartphone und einer VR-Brille in die neue virtuelle Welt tauchen möchtest, fragst du dich vielleicht: „Welche Apps benötige ich jetzt?“.

Wir haben hier eine Liste mit unseren Favoriten erstellt: Diese VR APPS dürfen auf deinem VR-Smartphone nicht fehlen

Hat deine VR-Brille keinen Magnetschalter?

Diese Frage stellen sich VR-Anfänger vor allem, wenn sie auf einmal in einer App „klicken“ müssen. Du kannst hier eventuell eine Bluetooth-Maus verwenden, oder  unser Walkaround (Magnetschalter nachrüsten).

Trotzdem ist die gute alte Fernbedienung noch immer die beste Lösung: VR-Brille Fernbedienung
VR-Brille Bluetooth Fernbedienung Magnetschalter

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